Tag der Arbeit

franzi/ Mai 1, 2019

Am 1. Mai in Neuenhagen: Im Gespräch mit Brigitte Gruner. Foto © Renate Adolph

Eine kürzlich publizierte Studie der OECD sagt, das durch Digitalisierung jeder vierte Arbeitsplatz wegfallen wird. Das bedeutet für uns: Es geht ein völliger Umbruch der Arbeitswelt vonstatten. Und das trifft ganz besonders meine und die nachfolgenden Generationen. Das heißt, Politik muss jetzt beginnen! Wir müssen den Menschen die sozialen Veränderungen erläutern, ihnen eine Perspektive aufzeigen!

Doch was sind unsere linken Ideen? Qualifizierungen, Umschulung, Weiterbildung und soziale Begleitung bei den neu entstehenden Jobs. Wir müssen der Arbeitsverdichtung und den prekären Arbeitsverhältnissen entgegensteuern!

Und: Es entstehen nicht nur Jobs im IT-Bereich. Wir werden immer älter und dafür benötigt die Gesellschaft mehr Pflege- und Betreuungskräfte sowie soziale Unterstützung.

Dafür will ich ins Landes-Parlament. Und in der Erkneraner Stadtverordnetenversammlung möchte ich mich ebenso um Themen wie digitale Kommune und frei zugängliches WLAN kümmern.

Der diesjährige 1. Mai lag kurz vor der Europawahl. Meine Generation verbindet mit Europa Freiheit, freies Reisen überall hin und grenzenlos leben.

Doch wie nimmt meine Generation Frieden war? Die Friedensidee ist für mich das wichtigste Anliegen, wenn ich an Europa denke. Doch er ist nicht überall. Die Auseinandersetzungen werden an anderen Orten geführt – und das zumeist um Rohstoffe. Kriege werden exportiert und sind nicht sicht- und spürbar in unserem täglichen Leben.

Aber: Wir liefern Waffen nach Saudi Arabien, Frankreich unterstützt Kriegsparteien in Libyen, Spanien sichert sich seine Exklaven in Nordafrika! Deutschland ist achtgrößter Waffenlieferant!

“Keine Waffen nirgends hin“ dafür steht DIE LINKE. Sie ist die einzige Partei, die sich konsequent für Frieden, gegen Waffenlieferungen einsetzt.

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